Rückblick

Die Woltersburger Mühle ist entstanden als Teil des Arbeitslosenprojektes IDA (Integration durch Arbeit). Sämtliche Gebäude auf dem Gelände wurden in den Jahren 2008-2012 von arbeitslosen Menschen renoviert. Zusammen mit der Agentur für Arbeit und der Kreishandwerkerschaft wurde dazu ein Qualifizierungskonzept entwickelt, das darauf zielte, arbeitslose Frauen und Männer mit Hilfe von regionalen Handwerksbetrieben am realen Objekt zu qualifizieren. Viele Frauen und Männer haben auf diese Weise von der Mühle aus eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle gefunden. Die Ausstellung "Mensch, wo bist du? Ich bin in einer Maßnahme!" stellt einige von ihnen vor.. [weiter zur Galerie]

Meilensteine der Baugeschichte [weiter zur Galerie]


Integration durch Arbeit

Zum Verein Woltersburger Mühle gehört das Dienstleistungszentrum IDA. Es organisiert Arbeit auf Stundenbasis für Menschen, die keine Arbeitsstelle haben, und Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge. IDA hat eine Anlaufstelle in der Karlstraße 6 in Uelzen. Dort befindet sich auch ein Soziales Kaufhaus. IDA möchte Menschen durch Arbeit in die Gemeinschaft integrieren, sie stabilisieren und – sofern möglich – an den Arbeitsmarkt heranführen.

 Zusammen mit der KVHS und der DAA führt IDA 2016- 2018 ein Integrationsprojekt mit 55 Plätzen für Flüchtlinge im Landkreis Uelzen durch. Das Projekt mit dem Namen LeLA (Leben, Lernen, Arbeiten) wird als Modellprojekt vom Land Niedersachsen finanziert.

 Nähwerkstatt für Flüchtlinge.

Auf dem Gelände befindet sich ein Qualifizierungszentrum für benachteiligte junge Arbeitslose mit dem Namen „Produktionsschule Uelzen“ (PSU). Das Zentrum hat 23 Plätze in den Arbeitsbereichen: Hausmeisterservice, Hauswirtschaft, Garten & Tiere. Wöchentlich wird 34 Stunden gemeinsam gearbeitet, gelernt und gelebt. Dabei werden auch immer wieder besondere kreative Projekte umgesetzt. 

Ministerpräsident Weil überreicht den sieben Jugendlichen, die 2013
einen Hauptschulabschluss nachgeholt haben, ihr Diplom (25. Juni 2013).


Lernpfad Arbeitslosigkeit

Ein „Lernpfad Arbeitslosigkeit“ lädt auf dem Gelände zum Spazierengehen, zum Innenhalten und Nachdenken ein. Er führt die Sehnsucht nach Spiritualität in die Auseinandersetzung mit sozialen Problemen. Der Pfad hat sieben Stationen: Würde, Krise, Begegnung, Vision, Dank, Verantwortung und Feierabend. Weiter zur Galerie ...